Geschichte von Gran Canaria Seaside Palm Beach
    

    Die Insel

    Gran Canaria ist eine Insel der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, 210 km von der afrikanischen Küste entfernt. Die Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria und eine eigene Provinz neben Lanzarote und Fuerteventura.

    Die Kanarischen Inseln bieten eine interessante Geschichte, beginnend mit der Ankunft der ersten Bewohner, die gemeinhin als Guanchen bekannt sind, über die Besiedlung durch die Kastilier bis zum modernen Leben von heute.

    Die Eingeborenen stammen vermutlich von Berbervölkern in Nordafrika ab, die die Vorteile der Meeresströmungen nutzten, um die Inseln zu erreichen. Von ihrer Kultur ist wenig geblieben, abgesehen von Trachten, Ortsnamen und anderen Erinnerungsstücken. Die Besiedlung durch die spanische Krone fand im Jahr 1483 statt. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich die politische und wirtschaftliche Struktur schnell, da die Kanarischen Inseln als Zwischenschritt auf dem Weg nach Amerika gesehen wurden. Der wirtschaftliche Aufschwung führte zu Begehrlichkeiten und Angriffen der französischen, holländischen und englischen Piraten während des sechzehnten Jahrhunderts.

    Derzeit ist der wichtigste wirtschaftliche Motor der Kanaren der Tourismus. Weiterhin wird die rasante wirtschaftliche Entwicklung durch die Entwicklung des Bausektors, der Hafen- und Landwirtschaft, welche in erheblichem Umfang Tomaten und Bananen exportiert, gefördert.

    Die Insel wird wegen seiner Vielzahl an Klimazonen und Ökosystemen als ein "Miniatur-Kontinent“ betrachtet. Er hat eine Fläche von ca. 1.560 km ², eine Küstenlinie von 236 km und der höchste Berg, der „Pico de las Nieves“, misst 1949 Meter.

    Die Kanarischen Inseln wurden weitgehend durch die Ansammlung von Materialien aus tausenden von Vulkanen gebildet. Die östlichen Inseln (Fuerteventura und Lanzarote) sind vom Kontinent durch einen schmalen, flachen Meeresstreifen (ca. 1000 m Tiefe) getrennt. Die übrigen Inseln erwachsen aus einer Tiefe von 3000 bis 4000 Metern. Lanzarote ist die älteste Insel (19 Millionen Jahre), und El Hierro die westlichste und jüngste (etwa eine Million Jahre). Der vulkanische Ursprung ist klar an der gebirgigen Geografie, Vulkankegeln und Kratern erkennbar.

    Die Bildung der Kanarischen Inseln und deren Distanz zum Festland führten zu einer zahlreichen, endemischen Fauna. Seit Jahrhunderten ist die kanarische Flora weltweit Gegenstand des Interesses von Spezialisten. Zur kanarischen Tierwelt gehören vielfältigste Vogel- und Reptilienarten. Die Meeresfauna beherbergt viele Arten von Walen (mindestens 29 Arten), Delfine, Schildkröten, Rochen oder Fische, wie z.B. Doraden.

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